3. Dezember 2021

NeMaCo – Neuro Marketing Consulting

Neuromarketing: Der Weg ins Kundenhirn?

Beleuchtung, Hintergrundmusik und Duftmarketing – Verkaufsstrategien im Einzelhandel beschränken sich längst nicht nur auf die Platzierung von Produkten. Damit der Shopping-Trip zum Einkaufserlebnis wird, durchdenken Marketing-Fachleute den Aufbau von Geschäftsräumen bis ins kleinste Detail. Ziel ist es, ein möglichst verkaufsförderndes Ambiente zu schaffen und dadurch das Unterbewusstsein des Kunden anzusprechen. Ein verkaufsförderndes Ambiente ist nicht nur im Einzelhandel wichtig, sondern ebenso im Onlinehandel. So nutzt auch der E-Commerce die ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten, seine Produkte und Dienstleistungen im Netz ins rechte Licht zu rücken.

Das World Wide Web konfrontiert Kunden mit einem Überangebot an kommerziellen Webseiten, die häufig mehr oder weniger das Gleiche anbieten. Angesichts dieser Angebotsflut stellt sich für Onlinehändler die Frage: „Warum sollte der Kunde bei mir und nicht beim Mitbewerber kaufen?“ Rein rationale Überlegungen spielen angesichts der sich ähnelnden Anbieter eine untergeordnete Rolle, so die Antwort der Neurowissenschaft. Diese schreibt Kaufentscheidungen vielmehr Hirnregionen zu, denen die Verarbeitung von Emotionen und die Steuerung des Triebverhaltens zugeschrieben wird.

Ziel des Neuromarketings ist die Optimierung von Marketingprozessen. Im Fokus steht dabei im übertragenden Sinne der Blick ins Kundenhirn. Das menschliche Gehirn ist ein kompliziertes Netzwerk aus rund 100 Milliarden Nervenzellen. Es verarbeitet Sinneswahrnehmungen, koordiniert komplexes Verhalten und fungiert als zentraler Speicher für alle vom Organismus verarbeiteten Informationen.

Ganz gleich ob Sie als Dienstleister sich selbst, oder als Produzent ein Produkt anbieten, es gibt nur wenige Unterschiede. Für die Dienstleistung einer Person ist die Person im Vordergrund = Personal Coaching und für den Produzenten ist das Produkt im Vordergrund = Produktmarketing.