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„Aber, … Mensch bleiben.“

Ein Vortrag über unser Gehirn – und darüber, wie wir auch im Ausnahmezustand wir selbst bleiben.

Warum reagieren wir manchmal mit Angriff, Rückzug oder kompletter Schockstarre – obwohl wir eigentlich ruhig bleiben wollten?
Warum sagt unser Kopf das eine, während unser Körper etwas völlig anderes tut?

In meinem Vortrag „Aber, … Mensch bleiben.“ nehmen wir genau das unter die Lupe:
🧠 Wie unser Gehirn in Stress- und Konfliktsituationen wirklich funktioniert.
⚡ Warum wir blitzschnell in Kampf-, Flucht- oder Erstarrungsmodus schalten.
🔎 Was dabei in Sekundenbruchteilen in unserem Nervensystem passiert.
🤝 Und vor allem: Wie wir wieder in Verbindung mit uns selbst kommen.

Verständlich, alltagsnah und mit einem Augenzwinkern erkläre ich die biologischen Hintergründe unserer Reaktionen – ohne Fachchinesisch, dafür mit vielen Aha-Momenten.

Denn: Wir sind unseren Impulsen nicht hilflos ausgeliefert.
Wer versteht, was im eigenen Gehirn geschieht, gewinnt Handlungsspielraum.
Wer seine Stressmuster erkennt, kann bewusster entscheiden.
Und wer sich selbst besser versteht, bleibt auch in herausfordernden Momenten – Mensch.

Dieser Vortrag richtet sich an alle, die
• sich selbst besser verstehen möchten
• Konflikte souveräner meistern wollen
• in Führung, Pädagogik oder Beratung tätig sind
• oder einfach neugierig darauf sind, wie wir „ticken“

„Aber, … Mensch bleiben.“ ist kein trockener Neuro-Vortrag – sondern eine Einladung:
Zu mehr Selbstverständnis.
Zu mehr Gelassenheit.
Und zu mehr Menschlichkeit – gerade dann, wenn es darauf ankommt.

Corona und die Folgen für unsere Jugend


Verlorene Jugend? – Wie Corona und die Lockdowns die Psyche einer Generation belastet haben

Die Corona-Pandemie hat weltweit Spuren hinterlassen – besonders schwer aber traf sie die Jugend. Während Erwachsene oft über Homeoffice, Wirtschaftshilfen oder Risikogruppen diskutierten, geriet eine ganze Generation still unter Druck. Die tiefgreifenden Einschnitte in das soziale, schulische und emotionale Leben haben bei vielen Jugendlichen bleibende Spuren in der psychischen Gesundheit hinterlassen.

  1. Isolation in der sensibelsten Entwicklungsphase

Die Pubertät ist eine Zeit der Identitätsbildung, der Ablösung vom Elternhaus und des sozialen Austauschs mit Gleichaltrigen. Genau diese Entwicklung wurde durch Schulschließungen, Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen massiv gestört.

Viele Jugendliche verbrachten Monate alleine oder ausschließlich im digitalen Raum.

Der Mangel an realen Freundschaften und sozialen Erlebnissen führte zu Gefühlen der Einsamkeit und Isolation.

Psychosoziale Entwicklungsschritte wurden verzögert oder blieben aus.

  1. Anstieg psychischer Erkrankungen

Studien zeigen deutlich: Die psychische Gesundheit Jugendlicher hat sich während der Pandemie stark verschlechtert.

Depressionen und Angststörungen nahmen dramatisch zu.

Essstörungen, besonders bei Mädchen, traten häufiger auf.

Suizidgedanken und -versuche stiegen in mehreren Ländern signifikant an.

Die Nachfrage nach Therapieplätzen in der Kinder- und Jugendpsychiatrie schnellte in die Höhe – die Versorgung konnte kaum Schritt halten.

  1. Schule als Stressfaktor – nicht als Stabilität

Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch der Struktur, des sozialen Austauschs und der Orientierung. Während der Lockdowns wurde sie oft zur Quelle von Stress und Überforderung:

Digitaler Unterricht war oft unkoordiniert, ungleich verteilt und für viele unverständlich.

Leistungsdruck stieg – ohne Unterstützung durch Lehrer oder Mitschüler im Klassenzimmer.

Prüfungen und Zukunftsentscheidungen (z. B. Berufswahl, Studium) wurden zur zusätzlichen Belastung in ohnehin unsicheren Zeiten.

  1. Fehlende Lebensfreude und Perspektiven

Jugendliche brauchen Perspektiven – das Gefühl, dass das Leben vor ihnen liegt. Genau dieses Gefühl wurde durch die Pandemie oft zerstört:

Geplante Reisen, Konzerte, Abschlussfeiern, Partys oder Auslandsaufenthalte fielen aus.

Die ständige Unsicherheit über Regeln, Impfstatus, Infektionszahlen und Zukunftsaussichten machte Planungen unmöglich.

Viele Jugendliche fühlten sich übersehen, politisch ignoriert und als „nicht systemrelevant“ abgestempelt.

  1. Familiäre Konflikte und Überforderung

Durch die räumliche Enge und die emotionale Anspannung stieg auch die Konfliktrate in vielen Familien:

Jugendliche waren teils wochenlang mit überforderten Eltern eingesperrt – ohne Rückzugsort.

Häusliche Gewalt nahm zu, viele Jugendliche hatten keine Möglichkeit, sich Hilfe zu holen.

Die emotionale Distanz zwischen Eltern und Kindern wuchs in manchen Haushalten.


Fazit:
Die psychischen Folgen der Corona-Pandemie für Jugendliche sind nicht nur ein kurzfristiges Phänomen – sie wirken oft bis heute nach. Viele junge Menschen tragen emotionale Narben aus dieser Zeit, die sich nicht einfach mit dem Ende der Pandemie auflösen. Es braucht mehr als nur den Rückkehr zur „Normalität“: Es braucht gezielte Hilfsangebote, offene Gespräche, psychologische Unterstützung – und endlich mehr Aufmerksamkeit für die Generation, die in der Krise am wenigsten gefragt, aber am meisten belastet wurde.


Warum Kinder manchmal beißen – und wie Eltern damit umgehen können

Es ist eine Erfahrung, die viele Eltern kennen: Das eigene Kind beißt in Arme, Beine oder Füße – oft noch bevor es überhaupt den ersten Zahn hat. Für die Betroffenen ist das kein angenehmes Erlebnis, doch das Beißen bei Kleinkindern ist ein ganz normales Verhalten in ihrer Entwicklung.

Kinder erkunden ihre Welt vor allem mit dem Mund. Spielzeug, Sand oder sogar Stuhlbeine werden angenuckelt und in den Mund gesteckt. Dieser Drang ist Teil einer wichtigen Entwicklungsphase, die in der Psychologie als orale Phase bezeichnet wird. Sie beginnt bei den meisten Babys im Alter von etwa drei Monaten und endet meist um den 18. Monat, kann aber auch später auftreten. Während dieser Zeit ist es üblich, dass Kinder alles in den Mund nehmen, was ihnen in die Quere kommt – auch mal den Arm eines Freundes. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern ein natürlicher Teil ihres Lernprozesses.

Allerdings unterscheidet sich das Beißen deutlich von anderen kleinen Rangeleien wie Hauen oder Schubsen. Es hinterlässt oft sichtbare Verletzungen und kann dazu führen, dass das Kind schnell ins Abseits gerät. Eltern sind in solchen Momenten häufig ratlos: Wie soll man reagieren? Warum beißen Kinder überhaupt?

Interessanterweise lernen Kinder durch das Beißen auch, dass ihre Handlungen eine Wirkung haben. Sie erkennen, dass sie durch ihr Verhalten Aufmerksamkeit erregen können – sei es durch Reaktionen der anderen Kinder oder der Erwachsenen. Dieses Verhalten kann sich in Gruppen sogar verstärken, weil Kinder das Beißen als Mittel nutzen, um Aufmerksamkeit zu bekommen oder ihre Grenzen auszutesten. Dabei ist es wichtig zu verstehen, dass das Beißen kein Ausdruck von böser Absicht ist, sondern oft ein Versuch, sich mitzuteilen, wenn Worte noch fehlen.

Wenn Kinder noch nicht sprechen können, greifen sie auf ihren Körper zurück, um sich auszudrücken. Das Beißen ist eine schnelle, einfache Möglichkeit, Aufmerksamkeit zu erlangen oder Gefühle wie Überforderung, Wut oder Frustration zu zeigen. Eltern sollten in solchen Situationen ruhig bleiben und klare Grenzen setzen. Ein kurzes, bestimmtes „Nein“ ist meist ausreichend. Schimpfen oder lange Erklärungen sind wenig hilfreich, da sie das Verhalten nur verstärken können. Stattdessen ist es sinnvoll, das Kind in den Mittelpunkt zu stellen, wenn es beißt, und ihm zu zeigen, dass es andere Wege gibt, Gefühle zu zeigen.

Vorbeugen lässt sich das Beißen, indem man auf die Bedürfnisse des Kindes achtet. Übermüdung, Überforderung oder eine hektische Umgebung können dazu führen, dass Kinder beißen. Eltern sollten also beobachten, wann und wo das Verhalten auftritt, und versuchen, dem Kind Ruhepausen zu gönnen. Auch emotionale Unterstützung ist wichtig: Kinder müssen lernen, ihre Gefühle zu benennen und zu regulieren. Sätze wie „Du bist gerade wütend“ helfen ihnen, ihre Emotionen besser zu verstehen und alternative Wege zu finden, damit umzugehen.

Zeigen Sie Ihrem Kind auch, welche Alternativen es hat: „Du kannst Nein sagen“, „Du kannst weggehen“ oder „Stampf mal feste auf den Boden“. Mit solchen Strategien lernt das Kind, Konflikte anders zu bewältigen, ohne zu beißen. Sobald es seinen Wortschatz erweitert hat, wird es auch besser in der Lage sein, seine Bedürfnisse verbal auszudrücken.

Wenn doch einmal eine Bisswunde entsteht, ist es wichtig, diese im Auge zu behalten. Bei größeren Verletzungen sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Kleinere Wunden können in der Regel gut gereinigt werden, aber bei Unsicherheiten ist der Besuch beim Kinderarzt ratsam.

Insgesamt zeigt sich: Das Beißen ist eine Phase, die vorübergeht, sobald Kinder ihre sprachlichen Fähigkeiten ausbauen und lernen, sich anders auszudrücken. Mit Geduld, Verständnis und klaren Grenzen können Eltern ihren Kindern helfen, diese Phase erfolgreich zu meistern. Und irgendwann lachen alle darüber, wenn der kleine Entdecker gelernt hat, seine Gefühle auf andere Weise zu zeigen.