Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Nemaco.de
Stand: 19. Februar 2018
1. Geltungsbereich
1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehung zwischen Nemaco.de (nachfolgend „Anbieter“) und dem Klienten als Behandlungsvertrag im Sinne der §§ 611 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB). Abweichende Vereinbarungen bedürfen der Schriftform.
2. Leistungen des Anbieters
2.1 Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Gesprächstherapie, Coaching, Workshops und Vorträge, die der persönlichen Entwicklung und Entfaltung des vollen Potenzials der Klienten dienen.
2.2 Die Inhalte der Dienstleistungen umfassen insbesondere:
- Gesprächstherapie: Unterstützung bei persönlichen Herausforderungen, Förderung des Selbstbewusstseins und der inneren Stärke.
- Workshops und Vorträge: Themen wie „Kinder verstehen – die Welt aus Kinderaugen sehen“, „Führerschein für Führungskräfte – Ihr Schlüssel zum Erfolg“ und weitere, die auf der Webseite des Anbieters detailliert beschrieben sind.
3. Vertragsschluss
3.1 Ein Behandlungsvertrag kommt zustande, wenn der Klient das Angebot des Anbieters annimmt und einen Termin für eine der angebotenen Dienstleistungen vereinbart.
3.2 Der Anbieter behält sich das Recht vor, einen Behandlungsvertrag ohne Angabe von Gründen abzulehnen, insbesondere wenn das erforderliche Vertrauensverhältnis nicht erwartet werden kann oder gesetzliche Gründe dagegen sprechen.
4. Mitwirkung des Klienten
4.1 Der Erfolg der Dienstleistungen hängt maßgeblich von der aktiven Mitwirkung des Klienten ab. Der Klient verpflichtet sich, alle für die Behandlung relevanten Informationen wahrheitsgemäß und vollständig zu erteilen.
4.2 Sofern der Klient nicht ausreichend mitwirkt oder notwendige Informationen vorenthält, ist der Anbieter berechtigt, die Behandlung abzubrechen.
5. Honorare und Zahlungsbedingungen
5.1 Die Honorare für die jeweiligen Dienstleistungen richten sich nach der aktuellen Preisliste des Anbieters, einsehbar auf der Webseite oder auf Anfrage.
5.2 Die vereinbarten Honorare sind im Anschluss an jede Sitzung bar zu entrichten oder innerhalb von sieben Tagen nach Rechnungsstellung auf das angegebene Konto zu überweisen.
6. Terminvereinbarungen und Stornierungen
6.1 Vereinbarte Termine sind verbindlich. Kann ein Termin nicht wahrgenommen werden, ist der Klient verpflichtet, diesen spätestens 24 Stunden vorher abzusagen.
6.2 Bei nicht rechtzeitiger Absage oder Nichterscheinen ohne Absage behält sich der Anbieter vor, ein Ausfallhonorar in Höhe des vereinbarten Honorars zu berechnen.
7. Vertraulichkeit
7.1 Der Anbieter verpflichtet sich, alle im Rahmen der Tätigkeit bekannt gewordenen Informationen über den Klienten vertraulich zu behandeln. (Schweigepflicht)
7.2 Eine Weitergabe von Informationen an Dritte erfolgt nur mit ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung des Klienten oder aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen.
8. Besondere Bestimmungen für Verträge mit Werbeanbietern und Dienstleistern
(Ergänzung des Punkt 8. am 17. Juni 2020)
8.1 Nachweispflicht der Kontaktaufnahme
Anbieter von Werbung oder Dienstleistungen sind verpflichtet, nachzuweisen, auf welche Weise die Kontaktaufnahme mit Herrn Mike Grohmann erfolgt ist. Es ist erforderlich, dass Herr Grohmann dieser Kontaktaufnahme ausdrücklich und schriftlich zugestimmt hat. Ohne diesen schriftlichen Nachweis erlangt kein Vertrag, der in seinem Büro unterzeichnet wird, Rechtsgültigkeit.
8.2 Individuelle Vertragsgestaltung
Jeder Vertrag muss individuell erstellt werden in dem ein Passus enthalten sein muss, der bestätigt, dass die Kontaktaufnahme von Herrn Grohmann gewünscht war. Fehlt dieser Passus, gilt der Vertrag als nichtig. Ohne diesen Zusatz ist JEDE Unterschrift des Herrn Grohmann ungültig und erlangt keine Rechtsverbindlichkeit.
8.3 Unwirksamkeit von Verträgen nach telefonischer Erstkontaktaufnahme
Jegliche Vertragsangebote, die mit einem telefonischen Erstkontakt beginnen, sind unwirksam, sofern nicht die oben genannten Bedingungen erfüllt sind. Dies dient dem Schutz vor unerwünschten und unaufgeforderten Werbeanrufen, auch bekannt als „Cold Calls“.
8.4 Überrumpelungseffekt bei telefonischem Vertragsabschluss
In Fällen, in denen Verbraucher durch unerwartete Anrufe zu Vertragsabschlüssen gedrängt wurden, kann ein sogenannter „Überrumpelungseffekt“ vorliegen. Ein solcher Effekt kann die Wirksamkeit des Vertrags in Frage stellen, insbesondere wenn der Verbraucher nicht ausreichend über seine Rechte, wie das Widerrufsrecht, informiert wurde.
8.5 Anfechtung von Verträgen bei Inhaltsirrtum durch Cold Calls
Wenn ein Vertragspartner aufgrund eines unerwünschten Werbeanrufs (Cold Call) einen Vertrag abschließt, den er inhaltlich missverstanden hat, kann er diesen Vertrag wegen Inhaltsirrtums anfechten. Ein solcher Irrtum liegt vor, wenn der Anrufer über wesentliche Vertragsinhalte im Unklaren gelassen wurde oder diese falsch verstanden hat.
8.6 Unwirksamkeit von Verträgen ohne ausdrückliche Einwilligung
Der Verkauf von Adressdaten ohne die ausdrückliche Einwilligung der Betroffenen ist unwirksam. Ebenso können Verträge, die ohne vorherige Zustimmung des Angerufenen zustande kommen, als nichtig betrachtet werden, insbesondere wenn sie gegen datenschutzrechtliche Bestimmungen verstoßen.
8.7 Erfordernis der Bestätigung bei telefonischen Verträgen
Telefonisch abgeschlossene Verträge sind bis zur Genehmigung der Vertragszusammenfassung durch den Verbraucher schwebend unwirksam. Dies bedeutet, dass der Verbraucher die Vertragsdetails in Textform erhalten und bestätigen muss, bevor der Vertrag wirksam wird.
Diese Bestimmungen dienen dem Schutz vor unaufgeforderten Werbeanrufen und stellen sicher, dass Vertragsabschlüsse nur unter Einhaltung der festgelegten Bedingungen und mit ausdrücklicher Zustimmung von Herrn Mike Grohmann erfolgen.
9. Haftung
8.1 Der Anbieter haftet für Schäden des Klienten nur, soweit diese auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Anbieters beruhen.
8.2 Für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn oder Ansprüche Dritter, wird nicht gehaftet.
10. Schlussbestimmungen
9.1 Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages unwirksam oder undurchführbar sein oder nach Vertragsschluss unwirksam oder undurchführbar werden, bleibt davon die Wirksamkeit des Vertrages im Übrigen unberührt.
9.2 Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Schriftform.
9.3 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist der Sitz des Anbieters, Bad Oeynhausen.
